Ausbildung zu pastoralem Dienst
run the race!
Ausbildung zum pastoralen Dienst
in foursquare Deutschland
In Afrika haben Fußball-Coaches 600.000 Fußballer gecastet, um 3 Fußballer zu finden, die für die Nationalmannschaft trainiert werden können ... Unter 1000en von Menschen suchte Gott Abraham aus, mit dem er sein Volk gründen wollte ... Jesus hat aus einer gewaltigen Menschenmenge 12 Jünger ausgesucht, um mit einem Teil von ihnen die Welt zu verändern ...
Pastor zu sein ist einer der härtesten und gleichzeitig schönsten Berufe, die diese Welt zu bieten hat. Es ist eine Berufung. Wir suchen Menschen, die diese Berufung spüren: als Pastoren im Kinder- oder Jugendbereich, als Gemeindepastoren für Gemeindegründungen oder Mission.
Seit September 2008 bietet das fegw (foursquare in Deutschland) in der Christusgemeinde, Gau-Algesheim (Rheinhessen, Nähe Mainz), eine Ausbildung zum Pastor an (Info:www.christusgemeinde-fegw.de).
Die gesamte Studienzeit umfasst 4 bis 5 Jahre theopraktische Ausbildung. Ziel ist die Befähigung zum pastoralen Dienst. Die Studienzeit endet mit einem Bachelor- oder Masterabschluss.
Diese Titel werden von der „New Covenant International University“ in Florida verliehen. Viele Bereiche der Theorie werden schon während der Ausbildung praktisch umgesetzt.
Die Studenten werden deshalb ca. 3 Tage pro Woche in einer Gemeinde der Region mitarbeiten
(Frankfurt, Mainz ...). Treibhaus Silber ist eine Mischung aus Präsenz- und Fernstudium. Themen wie Exegese, Predigtlehre, Kirchengeschichte, Leadership, Seelsorge oder auch Weltreligionen finden sich auf dem Stundenplan wieder.
Ein Erfahrungsbericht:
Timon Mann
leitet zusammen mit seiner Frau Christiane die Twenarbeit der enChristo Gemeinde.
Treibhaus-Silber ist eine super Möglichkeit, neben der ganzen Theorie der Theologie, die zugehörige Praxis zu lernen. Im Alltag erfordert es aber einiges an Disziplin, dass das Schreiben der Hausarbeiten nicht hinten runterfällt. Am besten blockt man sich jede Woche im Vorhinein einige (zusammenhängende!) Stunden ein, die man gegen alle Anfragen verteidigt. Das fällt mir manchmal echt schwer, ist aber sehr wichtig. Auch muss man sich an das Schreiben erst einmal gewöhnen. Wobei die Themen – gerade zu Beginn – nicht so abgehoben theologisch sind, so dass man durch das Lesen der Bücher eine gute Vorstellung von den Inhalten bekommt. Und wenn man dann erstmal im Schreibfluss ist, geht es sehr gut. In der Gemeinde leitet man einen Bereich (Kinder, Jugend, Twens,…) und bekommt dafür die Verantwortung. Das ist natürlich eine große Herausforderung. Wir haben es bei uns erlebt, dass wenn man erstmal ein kleines Leitungs- oder Mitarbeiter- Team zusammen hat, das einem hilft und mitdenkt, kann sehr schnell Begeisterung aufkommen. Es ist genial, dass man hier in der praktischen Arbeit vieles vom Gelernten umsetzen kann. Der wöchentliche Studientag in Gau-Algesheim, bei dem man eine Menge lernt und man reflektieren kann, hilft dabei sehr. Wichtig bei all dem ist, dass man die Gemeindeleiter an seiner Seite hat, die einen betreuen und weiterhelfen.


